Baugeschichtlicher Überblick

St. Jodokus Kirche vor 1971 innen

Innenraum der St. Jodokus Kirche vor 1971

1265: Erste urkundliche Erwähnung von „Striumphilbach“: Schenkungsurkunde für das Kloster Salem über 5 Jauchert (alte Maßeinheit, ca. 4500qm) Weinberge.

Baurest: Wehrturm mit Schießscharten, noch sichtbare Brandspuren am Turmaufgang nach Angriffen aus Esslingen 1349 und 8.1.1449 (großer Dorfbrand).

Seit 1335: „Frühmesserei“ mit einem Kaplan, Filialkirche von Waiblingen, 

ca.1450 Erlaubnis von Graf Ulrich V.: Erteilung der Tauf- und Sterbesakramente.

1495: Bittschrift an das Bistum Konstanz wegen Erhebung zu eigener Pfarrei.

Genehmigt am 24.1.1495 (auf den Tag genau 500 Jahre vor dem Aufzug des jetzigen Pfarrers Helmut Kaschler in Strümpfelbach).

Die damals noch katholische Kirche wird dem Hlg. Jodokus geweiht.

1534: Evangelisierung: Die Pfarrer-Tafel zeigt die Namen aller bisherigen Pfarrer. Sie hängt heute in der Sakristei und reicht bis zum Vorgänger des heutigen Pfarrers.

1784: Die Erweiterung des Kirchenbaus um ca. 3,50 m nach links vergrößert das Kirchenschiff. Eine Baufuge ist heute noch deutlich sichtbar. Seitdem befindet sich der Chorbogen außerhalb der Kirchenmitte. Die Kirche hatte jetzt Platz für 800 Personen und verfügte über 2 Emporen.

1878: Veränderung der Fenster (Schiff).

1906: Renovierung des Chores und 1929 der Emporen (Gestühl).

1970/71: Grundlegende Innenrenovierung und Restaurierung: Wegfall der Südempore (Außenaufgang noch heute sichtbar), Kanzel von links (Treppe von links) nach rechts versetzt (Treppe von rechts), jetzt als Ambo ohne Schalldeckel, Pfarrer-Tafel in der Sakristei, Abbau des Lettners, Stein-Altar in der Mitte unter dem Chorbogen, Kruzifixus an Ketten tiefer gelegt über dem Altar, Liedertafeln nach links verlegt, Freilegung und Restaurierung der Wandgemälde (10 Gebote-Bild), Einzelstühle statt Kirchenbänke.

1989-92: Erhaltungsrenovierung  der denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrscheuer mit Gewölbekeller mit Neubau des Gemeindehauses  im Pfarrgarten. Durch Brandstiftung wurde der Rohbau nahezu völlig zerstört und musste nochmals aufgebaut werden.

2013: Außenrenovierung des Pfarrhauses.

Ab 2000: Sicherheitsauflagen des OKR: Sturzgitter vor den Emporenfenstern, Erhöhung der Emporengeländer.